Berge.

13. April 2020

Berge.

Könnte ich versetzen wenn ich nur wollte, mein Glauben so gross wäre wie ein Senfkorn. Wenn ich glauben würde was du über mich sagst. Doch anstatt Berge mir zum Ziel zu setzen, verberge ich mich hinter „das kann ich nicht und ich bin sowieso nicht kreativ und wenn doch dann habe ich keine zeit“.

Berge.

Versprichst du mir und es begeistert mich schon. Eine unbekannte Reise winkt und ich weiss, es wäre Weise einfach die Koffer zu packen. Denn du bist mein Vater und ich kein Waise und ich reisse mich los vom grauen Zuhause. Ich bereite mich vor auf weite, verschneite Hügel, warme Strände, windige Strecken und regnerische Tage.

Berge.

Sagst du und nimmst mich an der Hand während wir zusammen über die Wiesen rennen. Unbesiegbar bist du und unverletzt bin ich wenn ich mich unzertrennlich an dich binde. Ich brauche dich, ziemlich. Bitte zieh mich wenn ich nicht mehr kann. Denn „wir können das und wir sind auch kreativ und finden immer Zeit“ wenn du nur meine Hand nimmst und mit mir zusammen Kreise ziehst auf dieser Leinwand, ich werde keinen Einwand machen, denn wir sind ein Band welches nie zerreisst.

Berge.

Weiss ich und ich warte gerne darauf, wohin du mich noch führen wirst. Ich verberge mich am liebsten in dir. Und ständige Neuentdeckungen werden schliesslich auch wieder zu einer Gleichmässigkeit.

Berge.

Werde ich immer wieder antreffen, doch treffen wird mich das nicht. Berge kann ich überwinden, mit dir an meiner Seite. Begleite mich, ist meine Bitte.

Stehen bleiben oder überwinden. verbittern oder verbessern. Alle Zeit. Alle Tage. Alle Berge.

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